12. September 2008

ArbG Mainz: Entschädigung bei Diskriminierung nach Schwangerschaft:

Das befristete Arbeitsverhältnis einer Arbeitnehmerin wurde wegen einer Schwangerschaft nicht verlängert. Das Arbeitsgericht Mainz hat einen Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangenen Arbeitseinkommens und zusätzlich auf angemessene Entschädigung wegen einer Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bejaht.

Die Arbeitnehmerin hatte im Prozess Indizien vorgetragen, die belegten, dass die Nichtverlängerung des befristeten Arbeitsverhältnisses auf ihrer Schwangerschaft und damit auf einer Benachteiligung wegen ihres Geschlechts beruhte. Der Arbeitgeber hatte nun die Beweislast dafür, dass kein Verstoß gegen das AGG vorgelegen habe. Diesen Beweis konnte er nicht führen, so dass der Klage der Arbeitnehmerin stattgegeben wurde (Urteil vom 02.09.2008, Az.: 3 Ca 1133/08).

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